Schreiben. Eigentlich etwas, das schon kleinen Kindern in der Grundschule zugetraut wird. Dann wiederum umgeben von einer Aura des Hehren, Schöpferischen. Dabei könnte die Wahrheit doch ganz einfach dazwischen liegen: Schreiben als Spiel. Mit Worten, aber auch mit Zeiten und Identitäten.
Das Lieblingsspiel hat ganz unschuldig angefangen: mit ein paar Sätzen über das Wetter. Dann wurde es schnell mehr – offenbar zu viel für manche. Also haben @kindofmercy und @educated_guess sich einen neuen Spielplatz gesucht. Einen, der etwas versteckt liegt, und zu dem nicht jeder Zutritt gewährt bekommt. Schließlich weiß niemand, wohin sich die Geschichten entwickeln werden. Denn die Geschichten erweckt erst das Schreiben zum Leben. Das gehört zum Spiel, und das macht auch seinen Reiz aus. Für die Leser ebenso wie für die beiden Autoren.
Ist es eine Gabe, schreiben zu können – oder ein Fluch? Vielleicht ist es ja gar nichts besonderes. Nur ein Spiel: das Lieblingsspiel.